Tag 8 – Freedomfastlane – Ten Day Challenge von Ryan Moran

Heute geht es darum sein Business zu starten. Es gibt von Ryan wieder einen guten Podcast unter: http://www.freedomfastlane.com/3-steps-to-a-real-business/ Hier erklärt er was für ihn ein echtes Business ausmacht:

WAS?
Bringe etwas einzigartiges auf den Markt, dass für den Kunden einen echten Mehrwert liefert. Dies kann eine Dienstleistung, ein Produkt oder auch nur eine besondere Form des Marketing sein. Man muss dennoch das Rad nicht neu erfinden. Ein gutes Beispiel das mir hierzu einfällt, kommt aus dem Buch von Günter Faltin dem Gründer der Teekampagne. Das Konzept der Teekampagne ist bestechend einfach: Günther Faltin hatte festgestellt, dass es Tee nicht in Großpackungen gibt, er hat das Konzept von Kaffee, also Großpackungen auf Tee übertragen, sich auf eine Sorte (Darjeeling) fokussiert und konnte diesen dadurch zu einem besonders günstigen Preis anbieten. Wie man am Erfolg von Nespresso sieht funktioniert dieses Modell auch umgekehrt, sprich mehr Varianz durch kleine Packungen zu einem höheren Preis. Die Frage die man sich also stellen muss ist: Welchen Mehrwert kann man dem Markt anbieten?

WER?
Definiere ganz genau Deine Zielgruppe, je spezifischer man seinen Kunden spezifiziert, desto besser kann man sich auf ihn ausrichten. Ich denke, es ist alles eine Frage der Betrachtung. Natürlich sollte man wissen wer der Kunde ist und warum er bei mir kaufen sollte, allerdings sollte man sich hier nicht verrennen! Ein Produkt kann wie gesagt auch eine Dienstleistung sein: Virgin zum Beispiel ist in sehr vielen Branchen tätig, immer mit dem Fokus das beste Erlebnis für den Kunden zu schaffen. Ähnliches gilt Amazon das von Anfang an den Kunden in den Mittelpunkt gestellt hat und vor allem eins sein will: Ein perfekter Dienstleister für seine Kunden.

WO?
Wo kann ich meine Kunden erreichen. Habe ich einen online Video Kurs ist Youtube vermutlich die beste Möglichkeit das ganze zu bewerben; will man physische Produkte verkaufen kommt man derzeit an Amazon fast nicht vorbei. Natürlich birgt eine solche Huckepack Herangehensweise immer ein gewisses Risiko und man muss sich daher gut überlegen wie man parallel ein eigenes Ecosystem aufbaut, aber um schnell und flexibel ein Unternehmen zu starten ist diese Huckepack Variante sicher eine sehr gute Möglichkeit!

Ich denke selbst wenn man sich an diesen Plan von Ryan hält kann man mit seinem Startup versagen, deshalb bin ich ein großer Fan davon Lean an die Sache heranzugehen. Es gibt hier ein gutes Buch für alle, die in die Tiefe gehen wollen: . Die Herangehensweise ist aber eigentlich ganz einfach: Wie bei der Agilen Software Entwicklung auch geht es darum möglichst schnell etwas auf den Markt zu bringen und zu testen ob es funktioniert. Vieles lässt sich am Anfang manuell lösen und so kann man testen ob man überhaupt mit seiner Idee oder seinem Produkt erfolgreich sein könnte. Will ich beispielsweise ein komplett neues Produkt auf dem Markt bringen empfiehlt es sich erst einmal zu testen ob der Bedarf da ist. Dies kann man beispielsweise sehr einfach über Kickstarter machen. Oft braucht es nicht einmal einen funktionierenden Prototypen um zu testen ob die Idee Erfolgreich sein könnte: Ein gutes Marketing Video und ein physisches Modell (zum Beispiel als 3D Druck) reichen in der Regel aus. Noch einfacher lässt sich das ganze bei Dienstleistungen abfragen: Eine Demo Webseite, ein paar Euro für eine Adsense oder Facebook Kampagne und schon kann man innerhalb von 1-2 Tagen gutes Feedback einsammeln. Beim Lean Startup Machine Workshop geht man noch rudimentärer vor und rennt mit seiner Idee oder einem ganz einfachen Modell aus Pappe auf die Straße und holt sich da erstes Feedback ein. Das macht extrem viel Spaß und man lernt zusätzlich noch auf Fremde zuzugehen und seine Idee zu verkaufen. Sollte die Idee nicht ankommen muss man wieder zurück ans Reißbrett und seine Idee modifizieren. Bei der Lean Startup Machine gibt es dazu eine vorgefertigte Vorgehensweise, dass Validation Board.

Als Aufgabe soll ich mich heute auf ein Thema festlegen an dem ich die nächsten 6 Monate arbeiten will. Ich hatte ja bereits sehr vage angekündigt, dass ich eine Webseite betreiben will die 400€ Gewinn abwirft. Ich glaube zwar derzeit nicht daran, dass das mit der Nische vereinbar ist, die ich mir jetzt ausgesucht habe, aber ich will auch über Themen schreiben die mir Spaß machen, denn sonst bleibe ich nicht am Ball. Eventuell starte ich im Prozess des Testens noch eine weitere Seite (die dann mehr Geld bringt), aber  mein Haupt-Bereich soll dieser Blog sein. Also ein Blog für Leute die ihr Leben in die Hand nehmen, sich aktiv verändern und weiter wachsen wollen und die vielseitig interessiert sind. Ich selbst würde mich als Scanner Persönlichkeit bezeichnen, also jemand der an vielen Themen gleichzeitig interessiert ist, nichts wirklich zu Ende bringt sondern ständig neue Themen angeht (mehr dazu in diesem Buch: ). Also jemand mit Freude daran immer neues zu erleben und zu erlernen. Genau solche gleichgesinnten möchte ich mit diesem Blog ansprechen. Damit sind das WAS und WER geklärt. Klar ist auch, das sich das WO auf diesem Blog abspielt, aber das reicht natürlich noch nicht, also werde ich verschiedene Möglichkeiten des Social Marketing testen und natürlich auch darüber wieder in einem Blog berichten.

In diesem Sinne bis morgen
Jan-Hendrik

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