Affiliate Marketing Challenge – Woche 8 – Eine Entschuldigung oder so ähnlich…

Eine Entschuldigung

Eigentlich hatte ich im letzten Beitrag ja angekündigt, dass ich mich innerhalb der nächsten Woche melde, aber ich habe es leider überhaupt nicht auf die Reihe bekommen. Zuerst hatte ich deswegen auch ein schlechtes Gewissen und muss sagen, ein Stück weit habe ich dieses schlechte Gewissen immer noch, hatte ich doch den festen Vorsatz meine Versprechen hier im Blog auch immer zu halten. Allerdings ist mir aufgefallen dass ich eine Sache sehr vernachlässigt hatte, der eigentlich Grund warum ich die ganze Challenge ursprünglich gestartet hatte: Meine Familie. Ziel war es weniger Zeit mit unnötigen Dingen wie Fernsehen zu verbringen und diese Zeit zu Nutzen um ein passives Einkommen zu generieren, dass mir mehr finanzielle und zeitliche Flexibilität erlaubt, nicht für mich wichtige Familienzeit zu kürzen. Ich habe mich daher in den letzten zwei Wochen Urlaub voll und ganz auf meine Familie und Entspannung konzentriert. Das bringt mich zwar jetzt in die unglückliche Position, dass ich nach zwei Monaten immer noch keine erste Version meiner Webseite live habe, aber ich bin immer noch zuversichtlich, dass ich es schaffen kann mein gesetztes Ziel von 400€ Gewinn pro Monat in den verbleibenden vier Monaten zu erreichen.

Ich habe gemerkt dass es genau die Zeit war, die ich gebraucht hab und die mir am Ende des Tages auch gut getan hat um noch einmal einen neuen Blickwinkel zu bekommen. War ich die letzten Tage doch sehr gefesselt von der Art von Gary Vaynerchuk, der maßgeblich den Begriff „Hustle“ (Betriebsamkeint) populär gemacht hat so erkenne ich jetzt, dass zumindest für mich immer die Balance zwischen Zeiten der Betriebsamkeit und der Ruhe wichtig sind. Natürlich ist mir bewusst, dass ich nicht auf meinem faulen Hintern hocken kann und dann erwarten, dass sich mein Leben verändert. Allerdings denke ich das sich Phasen der Anstrengung auch immer mit Phasen der Ruhe und inneren Einkehr abwechseln sollten um seine Ziele neu auszurichten. Umgekehrt, wer nicht kämpft und hart arbeitet kann nicht erfolgreich sein. Allerdings sollte man auch immer eine klare Vision vor Augen haben und diese kann sich ändern. Wer immer nur geschäftig ist riskiert Betriebsblind für sein eigenes Leben zu werden. Ähnlich wie bei einer Droge kann das Stürzen in Arbeit, Sport oder eine andere Aktivität dabei helfen andere Bereiche seines Leben zu verdrängen. Ich denke daher immer, dass ich auch Phasen der Ruhe finden muss um zu reflektieren und meine Ziele neu auszurichten.

Love Warrior – Glennon Doyle Melton

In diesem Zusammenhang habe ich gerade auch ein sehr schönes Interview mit Glennon Doyle Melton auf Youtube gesehen: https://www.youtube.com/watch?v=Rj64DTUsV5g Jahrelang hat sie sich mit Drogen betäubt um den Schmerz, den das Leben so mit sich bringt, zu verdrängen. Erst als sie schwanger wurde hat sie sich zurück ins Leben gekämpft und gemerkt, dass zu den Höhen auch die Tiefen gehören, zu den Phasen der Aktivität auch die Phasen der Passivität und das man die Höhen des Lebens erst dann komplett wahrnehmen kann, wenn man auch die Tiefen erlebt. Jede Art von Ablenkung und Verdrängung hindert einem daran das Leben in seiner ganzen Fülle zu erleben.

Was bedeutet Erfolg im Beruf ?

Bei einem anderen tollen live Interview hier bei uns in der Firma habe eine für mich neue und simple Definition von beruflichen Erfolg gehört: „Es wird in Deinem Job immer Seiten geben die Du liebst und Seiten die Du hasst. Mein Ziel ist es mehr von dem zu tun was ich Liebe und weniger von dem was mir keinen Spaß macht.“ Ich finde das eben so simpel wie einleuchtend. Egal ob man nun angestellt oder Unternehmer ist. Man wird sich immer auch mit dem rumschlagen müssen was einem nicht so viel Spaß macht. Vor allem als Berufseinsteiger sammelt man viele Erfahrungen und vieles wird einem sicher keinen Spaß machen. Das schöne ist aber: Je mehr Erfahrungen man gesammelt hat, desto besser weiß man was einem gefällt und kann sich entsprechend ausrichten, Aufgaben auslagern, einen Jobwechsel vornehmen oder seine Rolle neu gestalten.

Workafrolic, kein Workaholic

Ich denke egal wie man sein Geld verdient, man wird immer hart arbeiten müssen um konkurrenzfähig zu bleiben. Auch beim passiven Einkommen über das Internet muss man ständig neue Inhalte schaffen, sonst gräbt einem die Konkurrenz das Geschäft ab. Die Frage ist jedoch ob man die Arbeit als Arbeit betrachtet. Mach es einem Spaß das zu tun was man tut, so wird man das ganze weniger als Arbeit empfinden und Freude dabei haben. Richard St. John Spricht daher so schon in seinem Buch vom Workafrolic vs. Workaholic.

Erfolg sieht daher für mich so aus: Ich kann etwas machen, dass mir Spaß macht, bei dem ich etwas lernen kann, das mich inspiriert und motiviert und mir eine gewisse Flexibilität gibt meine Arbeitszeit frei einzuteilen.

Wie definierst Du Erfolg?

Die Nischenseiten Challenge

Tatsächlich macht mir dieser Blog hier sehr viel Spaß, meine Nischenseite tut dies leider nicht im vollen Umfang. Vermutlich tue ich mich auch deshalb so schwer diese Seite endlich online zu stellen. Aber ich habe mir vorgenommen zu beweisen, dass man auch mit wenig finanziellen Mittelt und Zeiteinsatz beginnen kann ein passives Einkommen zu generieren und das motiviert mich das Projekt zu Ende zu bringen. Sicherlich könnte ich einige Aufgaben die ich für die Nischenseite erledigen muss auslagern und beispielsweise Redakteure damit beauftragen die Texte zu schreiben, aber: Ich will zum einen so wenig Kosten wie möglich haben für dieses Beispielprojekt und zum anderen den Prozess auch selbst einmal komplett durchlaufen und Erfahrungen sammeln.

Leider sind bereits zwei Monate verstrichen und ich bin gespannt ob ich es schaffen kann in der verbleibenden Zeit genug relevanten Trafik auf die Seite zu bringen um meine Challenge zu erfüllen. Drückt mir die Daumen.

Wie immer freue ich mich über euer Feedback hier auf der Seite oder per Mail an feedback@better-you.de

Danke Euer
Jan-Hendrik

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